
Woran erkennst du hochwertige Nahrungsergänzungsmittel?
Nahrungsergänzungsmittel bekommst du heutzutage überall: im Supermarkt, online und sogar in Discountern. Außerdem werden sie immer beliebter, und man sieht regelmäßig angesagte Lifestyle-Marken, die mit innovativen Varianten auf den Markt kommen. Weil in all diesen Produkten „dieselben“ Vitamine enthalten sind, ist es natürlich verlockend, sich für eine beliebte Marke, das günstigste Produkt oder die attraktivste Verpackung zu entscheiden. Doch auch wenn alle Produkte dasselbe versprechen, gibt es enorme Unterschiede in der Qualität. Manchmal ist die Qualität günstiger Nahrungsergänzungsmittel sogar so niedrig, dass die Nährstoffe im Körper direkt verloren gehen und keinerlei positiven Effekt haben. Das ist schade!
Manchmal ist die Qualität so niedrig, dass die Nährstoffe im Körper direkt verloren gehen
Bioverfügbarkeit
Alles dreht sich um die Aufnahmefähigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln – also um die Bioverfügbarkeit. Sie bestimmt, wie schnell dein Körper das Nahrungsergänzungsmittel verwerten kann, damit die positiven Eigenschaften der aktiven Substanzen zur Geltung kommen. Deshalb haben wir ein paar wichtige Punkte für dich zusammengestellt, auf die du beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln achten kannst. So kannst du eine gut überlegte Entscheidung treffen, wenn es um die Unterstützung deiner Gesundheit geht.
Wähle die aktive Form von Vitaminen
Bestimmte Vitamine wie Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin D2 muss dein Körper erst in ihre aktive Form umwandeln, bevor sie aufgenommen werden können. Diese Umwandlung erfolgt mithilfe deines Darms und deiner Leber und kostet Energie. Durch die direkte Supplementierung von Vitaminen in aktiver Form lassen sich Probleme bei der Umwandlung vermeiden – mit dem Ergebnis einer höheren Bioverfügbarkeit, einer besseren Aufnahme durch die Körperzellen und einer geringeren Belastung der Leber.
Achte auf die Verbindungen
Es gibt anorganisch und organisch gebundene Mineralstoffe. Der große Unterschied liegt in der Substanz, an die der Mineralstoff gebunden ist. Anorganische Stoffe stammen aus der Erdkruste. Diese Verbindungen werden häufig in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet, weil sie kostengünstiger hergestellt werden können. Allerdings kann der Körper diese Verbindungen deutlich schlechter aufnehmen. Organisch gebundene Mineralstoffe kommen von Natur aus in unserem Körper vor und können daher viel besser aufgenommen werden – wodurch sie ihre Wirkung deutlich besser entfalten können.
Natürliche vs. synthetische Vitamine
Ob du dich für ein natürliches oder ein synthetisches Vitamin entscheidest, ist vor allem dann wichtig, wenn sich die Wirkung der natürlichen und der synthetischen Form stark unterscheidet. Ein gutes Beispiel dafür ist Vitamin E. Die natürliche Form von Vitamin E (d-Alpha-Tocopherol) ist deutlich wirksamer als die synthetische Form (Dl-Alpha-Tocopherol).
Setze, wo möglich, auf natürliche Hilfs- und Füllstoffe
Für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln – und besonders bei Tabletten – ist es manchmal notwendig, Hilfs- und Füllstoffe zu verwenden. Andernfalls lassen sie sich schlicht nicht gut dosieren oder herstellen. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel enthalten, wo möglich, ausschließlich natürliche Varianten wie Reis, Erbsen oder Alfalfa.
Synergie
Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel erkennst du an spezifischen Kombinationen von Nährstoffen in einem einzigen Nahrungsergänzungsmittel. Es gibt nämlich Nährstoffe, die synergetisch zusammenwirken. Das heißt, sie verstärken die Wirkung des jeweils anderen oder sie brauchen einander, um vom Körper aufgenommen werden zu können. Magnesium und Vitamin B6 sind zum Beispiel ein gutes Duo, aber auch Vitamin D3 und K2 harmonieren hervorragend miteinander.
Geschrieben von: Nicole Langedijk





