
Wann verwendet man welche Magnesiumform?
Magnesium ist ein essentielles Mineral mit vielen Vorteilen. So ist Magnesium unter anderem wichtig für die Muskeln, trägt zu einer normalen Funktion des Gedächtnisses bei und hilft dabei, Energie aus der Nahrung freizusetzen. Magnesium kommt natürlicherweise in Lebensmitteln wie Getreide, Nüssen, Bohnen und grünem Gemüse vor. Es gibt viele verschiedene Magnesiumverbindungen, von denen die eine besser aufgenommen wird als die andere. In diesem Blog gehen wir auf die verschiedenen gut aufnehmbaren Formen von Magnesium ein: Citrat, Bisglycinat, Taurat und Malat.
Magnesiumcitrat: für die Energie
Magnesiumcitrat ist Magnesium, das an Zitronensäure gebunden ist, und verfügt über eine sehr hohe Bioverfügbarkeit. Zitronensäure ist Teil des Zitronensäurezyklus, auch Krebs-Zyklus genannt, eines biochemischen Systems, das an der Energiebereitstellung im Körper beteiligt ist. Der Zitronensäurezyklus ist wichtig für die Bildung von ATP (Energie) in den Zellen, insbesondere in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zellen. Magnesiumcitrat unterstützt damit das Energieniveau und trägt außerdem zum Erhalt starker und geschmeidiger Muskeln bei.
Magnesiumbisglycinat: für Sportler
Treibst du viel Sport? Dann ist Magnesiumbisglycinat eine gute Wahl. Diese Form ist an die Aminosäure Glycin gebunden und weist dadurch eine hohe biologische Verfügbarkeit auf, die auch in höheren Dosierungen von vielen Menschen gut vertragen wird. Magnesiumbisglycinat ist gut für Muskeln und Nervensystem. Glycin wirkt außerdem als Neurotransmitter (Botenstoff im Gehirn), weshalb du diese Magnesiumform am besten vor dem Schlafengehen einnimmst.
Magnesiumtaurat: für die mentale Balance
Magnesiumtaurat enthält eine besondere Verbindung aus Magnesium und Taurin. Magnesiumtaurat trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei und unterstützt das Energieniveau. Taurin hat eine beruhigende Wirkung auf das zentrale Nervensystem und kann dadurch den Schlaf und die geistige Energie unterstützen. Magnesiumtaurat nimmst du daher am besten vor dem Schlafengehen ein.
Magnesiummalat: Unterstützung bei Müdigkeit
Magnesiummalat ist Magnesium, das an Apfelsäure gebunden ist. Apfelsäure ist ebenfalls am Zitronensäurezyklus in den Zellen beteiligt. Malat ist ein Zwischenprodukt dieses Zyklus und vor allem an der Synthese von ATP (Energiegewinnung) beteiligt. Deshalb eignet sich Magnesiummalat besonders zur Unterstützung des Energiestoffwechsels. Magnesiummalat trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei und wird daher am besten morgens eingenommen.
Super Magnesium: eine Mischung aus u. a. Citrat, Glycinat, Malat und Taurat
Dieses Supplement enthält eine Mischung der am besten bioverfügbaren Magnesiumformen, wie sie in diesem Blog beschrieben werden. Super Magnesium bietet somit die Vorteile der verschiedenen Verbindungen in einer Tablette. Zusätzlich ist Vitamin B6 ergänzt; durch seine synergistische Wirkung mit Magnesium wird die Aufnahme im Körper weiter verbessert.
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