
Was darfst du in der Schwangerschaft essen – und was nicht?
Hurra, du bist schwanger – herzlichen Glückwunsch! Wir wissen, dass das eine aufregende Zeit für dich ist und du alles tun oder lassen möchtest, damit dein Baby gesund zur Welt kommt. Und das beginnt natürlich mit einer guten Ernährung! Aber was genau darfst du in der Schwangerschaft essen – kannst du zum Beispiel noch scharf essen? Es wurde schon viel darüber geschrieben und die Empfehlungen haben sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Dass Alkohol vorerst im Schrank bleibt und rohe Fische und Rauchen in der Schwangerschaft ein No-Go sind, ist inzwischen allgemein bekannt.
Aber was darfst du sonst noch nicht oder eben doch essen? Die allgemeine Empfehlung lautet, dich weiterhin gesund und abwechslungsreich nach den Empfehlungen der Ernährungspyramide zu ernähren. Es gibt aber ein paar Ausnahmen von dieser Regel. Der Gesundheitsrat hat nach sorgfältiger Prüfung alle Informationen noch einmal zusammengetragen und eine klare Empfehlung formuliert. Also mach es dir gemütlich – wir bringen dich auf den neuesten Stand.
Warum darfst du in der Schwangerschaft nicht alles essen?
Du kannst deine Schwangerschaft mit einer Art Hochleistungssport für deinen Körper vergleichen. Und was macht ein:e Leistungssportler:in? Er oder sie unterstützt die Gesundheit mit optimalen Nährstoffen, Vitaminen und ausreichend Schlaf. Vielleicht hast du es schon selbst erlebt: Genau diese Dinge fallen in der Schwangerschaft oft schwerer. Du bist vielleicht morgens übel und hast gar keinen Appetit, und du schläfst nicht mehr durch, weil du immer wieder auf die Toilette musst.
Der Verzehr von beispielsweise (halb) rohem Fleisch, Weichkäse aus Rohmilch oder nicht gründlich gewaschenem Gemüse kann das Risiko einer Infektion mit Listeria-Bakterien oder Toxoplasma gondii erhöhen. Letztere kannst du dir auch beim Reinigen der Katzentoilette zuziehen – aber eben auch über Lebensmittel. Denke dabei auch an Berufe, die ein erhöhtes Infektionsrisiko mit sich bringen, wie die Fleisch verarbeitende Industrie, Garten- und Landschaftsbau oder die Tierpflege. Das RIVM empfiehlt schwangeren Frauen in diesen Branchen, sich testen zu lassen und streng auf Hygienemaßnahmen zu achten. Also vor dem Kochen immer Hände waschen und während der Arbeit Handschuhe tragen.
Was darfst du in der Schwangerschaft nicht essen?
Wie verlockend das Häppchen mit filet americain auf einer Feier auch aussehen mag und wie sehr sich dein Geschmack in der Schwangerschaft auch verändern kann – die folgenden Produkte solltest du laut Voedingscentrum in der Schwangerschaft wirklich meiden:
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Rohes Fleisch und Rohmilch. Durch den Verzehr von rohem Fleisch wie filet americain, Rohwurst oder rohem Schinken kannst du eine Lebensmittelinfektion wie Toxoplasmose bekommen. Der Parasit, der Toxoplasmose verursacht, verbreitet sich über seine Eier. Diese kommen häufig vor – etwa in rohem Fleisch, Gemüse, Obst und Katzenkot, über den wir bereits gesprochen haben. Wasche deshalb immer deine Hände sowie Gemüse und Obst gründlich, bevor du sie isst oder zubereitest. (Achte auch darauf, Handschuhe zu tragen, wenn du im Garten arbeitest.)
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Geräucherter, verzehrfertiger Fisch aus der Kühlung und roher Fisch. Zum Beispiel Hering, rohe Schalen- und Krustentiere wie Garnelen sowie Makrele und Thunfisch. Der Grund: (Vorverpackter) geräucherter Fisch kann mit Listeria-Bakterien belastet sein, und Raubfische wie Makrele können viele Schwermetalle und Dioxine enthalten.
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Rohe Eier oder Produkte, in denen sie enthalten sind. Darauf solltest du lieber verzichten, um das Risiko einer Salmonelleninfektion zu vermeiden.
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Rohe Sprossen. Zum Beispiel Sojasprossen (Mungbohnensprossen), Gartenkresse oder Alfalfa. Darauf können krankmachende Bakterien wie Salmonellen und E.-coli-Bakterien vorkommen, die nur durch Erhitzen abgetötet werden. Diese Empfehlung gilt übrigens nicht nur für Schwangere, sondern auch für kleine Kinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
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Käse aus Rohmilch. Dieser ist nicht pasteurisiert, und es besteht das Risiko, dass Listeria-Bakterien im Käse verbleiben.
Kräuter, die nicht empfohlen werden*
Es gibt bestimmte Kräuter, die Stoffe enthalten können, die mit Schwangerschaftskomplikationen in Zusammenhang stehen – sie werden daher nicht empfohlen. Das sind:
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Wermut (Absint-Alsem): Dieses Kraut ist giftig und stark suchterzeugend.
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Aloe vera: wirkt abführend und kann die Gebärmutter reizen.
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Rainfarn: wird bei Bandwurmbefall empfohlen, aber nicht während der Schwangerschaft.
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Dong Quai (Chinesische Engelwurz): hat eine gebärmutterstimulierende und menstruationsfördernde Wirkung.
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Huflattich: ist schädlich für deine Organe – und damit auch für die Organe deines Babys.
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Kava-Kava: ist bereits seit 2002 verboten, da es schwere Leberschäden verursachen kann.
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Borretschöl (Gurkenkraut): hat eine gebärmutterstimulierende Wirkung und wird vorsorglich nicht empfohlen.
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Beinwell: ist aufgrund der Alkaloide – Stoffe in der Pflanze mit psychoaktiver Wirkung, ähnlich wie etwa bei Trüffeln oder Pilzen – während der Schwangerschaft nicht geeignet.
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Johanniskraut (Tee): kann möglicherweise die Eisenaufnahme beeinträchtigen – Eisen ist gerade in der Schwangerschaft ein wichtiges Mineral.
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Stilltee: wird aufgrund der enthaltenen Anis-, Kümmel- und/oder Fenchelsamen während der Schwangerschaft und – erstaunlicherweise – auch in der Stillzeit nicht empfohlen. Diese Kräuter enthalten Aromastoffe (Alkenylbenzole wie Estragol, trans-Anethol und d-Carvon), die möglicherweise schädlich für dein Baby sein können. Gib deinem Kind nach der Geburt daher auch keinen Fenchel- oder Anistee, wie es früher bei Bauchkrämpfen manchmal empfohlen wurde.
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Grüner Tee: ist eigentlich sehr gesund, wird aber nicht empfohlen, weil der darin enthaltene Wirkstoff Polyphenol laut Forschenden eine verengende Wirkung auf den Ductus Botalli (DB), ein zusätzliches Blutgefäß deines Babys, haben kann.
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Kurkuma: Eine zu hohe Menge Kurkuma kann Kontraktionen der Gebärmutter auslösen und eine Menstruation fördern. Kurkuma ist für seine blutverdünnende Wirkung bekannt, was in der Schwangerschaft das Risiko für Blutungen erhöhen kann.
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Kräuterpräparate: werden nicht empfohlen, da ihre Sicherheit nicht durch Studien belegt ist.
* Gesundheitsbezogene Angaben zu den oben genannten Kräutern stehen noch unter dem Vorbehalt der Zulassung durch die Europäische Kommission.
Was darfst du in der Schwangerschaft in Maßen essen?
Lass dich von den ganzen No-Gos nicht abschrecken – bei deiner Ernährung ist immer noch viel Abwechslung möglich. Es macht außerdem einen Unterschied, wie viel du von einem Produkt zu dir nimmst. Wenn du dir einmal gedankenlos beim Metzger eine Scheibe Rohwurst hast geben lassen, führt das nicht gleich zu Problemen. Das gilt auch für die folgenden Produkte: Genieße sie, aber in Maßen.
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Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke wie Tee und Cola. Die meisten Ärzt:innen empfehlen schwangeren Frauen, nicht mehr als 200 mg Koffein pro Tag zu sich zu nehmen – das entspricht etwa maximal 3 Tassen Kaffee. Zu viel Koffein kann möglicherweise das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen oder zu einem niedrigeren Geburtsgewicht deines Babys beitragen.
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Leberprodukte. Wenn du es bei 1 bis 2 dünn belegten Brötchen mit Pastete oder Leberwurst pro Tag belässt, bleibst du in der Safe Zone in Bezug auf Vitamin A.
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Rotes Fleisch. Gehe sparsam mit rotem Fleisch um. Damit ist Fleisch von Rind, Schaf, Ziege und Schwein gemeint. Rotes Fleisch enthält Hämeisen, das die Bildung krebserregender Nitrosamine fördern kann.
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Fisch. Zwei Mal pro Woche Fisch, aber wähle Sorten, die keine oder nur wenige Schadstoffe enthalten. Also lieber keinen Aal, keine Makrele oder Thunfisch. Wenn du Fisch isst, sinkt das Risiko, dass dein Baby zu früh geboren wird.
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Kräuter. Bestimmte Kräuter wie Anis, Estragon, Fenchel, Basilikum, Piment, Muskatnuss, Zimt, Sassafras, Muskatblüte und Pfeffer kannst du ab und zu in kleinen Mengen (als Prise) verwenden. So vermeidest du, dass du zu viele Pflanzeninhaltsstoffe aufnimmst, die in größeren Mengen problematisch sein könnten.
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Lakritz. Wer hat in der Schwangerschaft nicht Lust darauf? Dann aber maximal 3 Stück pro Tag, denn Glycyrrhizin, der Hauptbestandteil in Lakritz, kann den Blutdruck erhöhen.
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Soja. Soja kann laut neuer Empfehlung des Gesundheitsrats in der Schwangerschaft in Maßen gegessen werden. Das hängt mit dem Stoff Isoflavon zusammen, der in hoher Konzentration in Soja vorkommt. Isoflavone haben eine schwache hormonelle Wirkung, die über die Plazenta dein Baby erreichen und möglicherweise Veränderungen z. B. bei der Reifung der Geschlechtsorgane bewirken kann. Die Richtlinie empfiehlt, nicht mehr als 1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag aufzunehmen.
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Rhabarber. Rhabarber ist für manche Schwangere besonders attraktiv, weil sie mehr Lust auf säuerliche Lebensmittel haben. Trotzdem solltest du ihn nur in Maßen essen, denn Rhabarber enthält Oxalsäure, die Calcium bindet. Dadurch kann Calcium nicht aufgenommen werden, sondern wird über die Nieren ausgeschieden. Wenn du es bei 2 Portionen à 150 Gramm pro Woche belässt, bist du auf der sicheren Seite.
Was darfst du besonders gerne essen? Wichtige Nährstoffe in der Schwangerschaft
Aber was ist nun eine gesunde Ernährung für dich und dein Baby? Ernährung ist wichtig – gerade in der Schwangerschaft –, aber „für zwei essen“ musst du deshalb noch lange nicht.
Was du in reichlicher Menge essen kannst:
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Unbegrenzt Gemüse und Obst. Achte aber darauf, dass du alles gründlich wäschst, wenn du es roh verzehren möchtest. Die Ballaststoffe unterstützen eine gesunde Verdauung.
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Vollkornprodukte. Zum Beispiel Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Naturreis. Sie enthalten mehr Ballaststoffe als Produkte aus Weißmehl.
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Hülsenfrüchte. Mindestens 1 Mal pro Woche Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Kichererbsen. Wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte liefern auch Hülsenfrüchte zusätzliche Ballaststoffe, die deine Verdauung unterstützen.
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Nüsse. Täglich eine Handvoll ungesalzene Nüsse. Nüsse liefern unter anderem zusätzliches Eiweiß und gesunde Fette.
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Milchprodukte. Nimm täglich Milchprodukte wie Joghurt, Quark oder Buttermilch zu dir, damit du genügend Calcium aufnimmst. Calcium steckt übrigens auch in Nüssen, Gemüse und Bohnen. Ausreichend Calcium spielt unter anderem eine Rolle bei der Knochenbildung und trägt zum Erhalt starker Knochen und Zähne bei.
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Flüssigkeit. Trinke mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. Flüssigkeit spielt auch in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Sie unterstützt deine Verdauung, hilft bei der Ausscheidung von Abfallstoffen und reguliert deine Körpertemperatur sowie den Feuchtigkeitsgehalt deiner Haut. Trinke also ausreichend – am besten Wasser und ungesüßten Tee.
Welche Vitamine und Mineralstoffe sind in der Schwangerschaft wichtig – und wie viel brauchst du davon?
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Vitamine und Mineralstoffe |
Empfohlene Menge pro Tag |
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Retinol (Vitamin A) |
750 mcg (2500 IE) |
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Thiamin (Vitamin B1) |
1. Trimester 0,9 mg |
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Riboflavin (Vitamin B2) |
1,9 mg |
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Niacin (Vitamin B3) |
1. Trimester 15 mg |
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Pantothensäure (Vitamin B5) |
5 mg |
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Pyridoxin (Vitamin B6) |
1,8 mg |
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Biotin (Vitamin B8) |
40 mcg |
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Folsäure (Vitamin B11) |
400 mcg |
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Cyanocobalamin (Vitamin B12) |
3,3 mcg |
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Ascorbinsäure (Vitamin C) |
85 mg |
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Cholecalciferol (Vitamin D) |
10 mcg |
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Tocopherol (Vitamin E) |
11 mg |
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Phytomenadion (Vitamin K1) |
70 mcg |
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Calcium bis zur 20. Woche Calcium ab der 20. Woche |
18–24 Jahre: 1000 mg |
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Eisen |
16 mg |
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Kalium |
3500 mg |
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Magnesium |
300 mg |
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Zink |
9,1 mg |
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Kupfer |
1 mg |
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Jod |
200 mcg |
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Selen |
60 mcg |
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Fluorid |
2,9 mg |
Da der Bedarf deines Körpers in der Schwangerschaft deutlich höher ist als sonst, kann es sinnvoll sein, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich zu verwenden. Folsäure ist eines der Vitamine, die sehr wichtig sind und bereits vor der Schwangerschaft empfohlen werden. Willst du alle Ins and Outs zur Folsäure wissen? We’ve got you – du findest alles im Ratgeber Folsäure in der Schwangerschaft.
Praktischer Überblick: Was darf ich in der Schwangerschaft essen – und was nicht?

5 Tipps für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft
Zusätzlich zu dieser Übersicht haben wir 5 Tipps für dich zusammengestellt, wie du in der Schwangerschaft ein gesundes Ernährungsverhalten beibehalten kannst.
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Iss abwechslungsreich: Wähle bei Gemüse und Obst alle Farben des Regenbogens – am besten aus biologischem Anbau.
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Vermeide rohe Lebensmittel: Rohe Lebensmittel wie roher Fisch, rohe Eier, rohes Fleisch, aber auch rohe Sprossen wie Gartenkresse, Alfalfa und andere Keimlinge sind ein No-Go.
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Verwende täglich Milchprodukte: So stellst du sicher, dass du ausreichend Calcium zu dir nimmst. Achte aber darauf, Rohmilch zu meiden.
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Vegetarisch oder veganisch? Lass dich zu alternativen Lebensmitteln und zur Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln beraten, um mögliche Defizite zu vermeiden.
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Bleib gut hydriert: Trinke täglich etwa 1,5 Liter Flüssigkeit, Wasser oder Tee. Trinke so wenig Kaffee oder zuckerhaltige Getränke wie möglich, um deinen Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen.
Bekommen Schwangere, die vegetarisch oder vegan leben, alle Nährstoffe, die in der Schwangerschaft benötigt werden?
Bist du Vegetarierin? Dann kannst du in der Schwangerschaft vegetarisch bleiben, solltest aber auf Nährstoffe achten, die du sonst aus Fleisch und Fisch bekommst. Du möchtest sicherstellen, dass du ausreichend Vitamin B1, B2, B12, Calcium, Jod, Eisen, Eiweiß und Fettsäuren zu dir nimmst. Wenn du Milchprodukte, Eier und vielleicht sogar Fisch isst, kannst du deinen Bedarf an allen wichtigen Nährstoffen in der Schwangerschaft gut decken.
Möchtest du diese Lebensmittel nicht essen, ist es wichtig zu schauen, wie du sie durch Alternativen ersetzen kannst. Du kannst dich auch für Nahrungsergänzungsmittel entscheiden, um sicherzugehen, dass du alle wichtigen Stoffe aufnimmst. Trinke möglichst nicht zu viel Tee oder Kaffee zur Mahlzeit, da sie es deinem Körper erschweren können, Eisen aus dem Gemüse aufzunehmen. Tipp: Orangensaft unterstützt hingegen die Eisenaufnahme.
Bist du Veganerin? Wenn du vegan lebst, kann es sehr schwierig sein, alle Nährstoffe aufzunehmen, die du benötigst. Das liegt daran, dass du keine tierischen Eiweißquellen wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte isst. Lass dich hierzu unbedingt beraten.
Gut zu wissen
Der Gesundheitsrat empfiehlt, dich in der Schwangerschaft abwechslungsreich zu ernähren, wobei Fisch ruhig häufiger als die durchschnittlich empfohlenen zwei Mal pro Woche auf dem Speiseplan stehen darf. Es ist wichtig, Lebensmittel zu wählen, die ausreichend Eisen, Jod und Calcium enthalten. Rohe Produkte wie rohes Fleisch, Fisch, Käse oder Ei sollten in der Schwangerschaft gemieden werden, um eine Infektion mit Listeria-Bakterien oder Toxoplasma zu vermeiden. Hygienemaßnahmen sind dabei ebenfalls wichtig: Hände waschen – und trage aus demselben Grund Handschuhe, wenn du im Garten arbeitest. Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt in keiner Weise eine ärztliche Beratung. Die Informationen in diesem Artikel wurden 2024 aktualisiert. Auf der Website des Voedingscentrums findest du jederzeit die aktuellsten Informationen.





