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Vitamine & Nahrungsergänzungsmittel

Sind Vitamine wichtig für deine tägliche Routine?

Bild von Rosanna Fincken

Um gesund zu bleiben, mehr aus deinem Tag herauszuholen und gesund älter zu werden, sind gesunde tägliche Routinen aus unserer Sicht unverzichtbar. Die richtigen Vitamine und Mineralstoffe in optimalen Verhältnissen können deinem Körper dabei genau den kleinen Extra-Schub geben. In diesem Blog liest du, wann Vitamine in deine täglichen Routinen gehören.


Um gesund zu bleiben, mehr aus dem Leben herauszuholen und gesund älter zu werden, sind gesunde tägliche Routinen aus unserer Sicht unverzichtbar. Die richtigen Vitamine und Mineralstoffe in optimalen Verhältnissen können deinem Körper dabei genau den kleinen Extra-Schub geben. In diesem Blog liest du, wann und warum Vitamine in deine täglichen Routinen gehören.

Warum die regelmäßige Einnahme von Vitaminen relevant sein kann

1. Sie kann ein wichtiger Bestandteil deines Gesundheitsziels sein

Wir schreiben regelmäßig darüber: Gesundheitsziele und wie du sie in deine täglichen Routinen integrieren kannst. Passende Nahrungsergänzungsmittel sind aus unserer Sicht dein partner in crime, wenn du an deinem Gesundheitsziel arbeiten willst. Vielleicht bist du sehr sportlich oder wünschst dir mehr Energie, um mehr aus deinem Tag herauszuholen, möchtest deinen Hormonhaushalt unterstützen oder gezielt an einem starken Immunsystem arbeiten. Für all diese Gesundheitsziele gilt: Du möchtest deinen Körper optimal mit den richtigen Nährstoffen versorgen.

Natürlich tust du schon viel – zum Beispiel indem du dich gesund ernährst, täglich draußen spazieren gehst und regelmäßig ins Schwitzen kommst. Und mit den richtigen Nahrungsergänzungsmitteln gibst du deinem Körper genau die zusätzliche Unterstützung, um gezielt an deiner Gesundheit zu arbeiten. Wie bei allem gilt: consistency is key! So wie einmal Sport treiben nicht sofort die Ausdauer verbessert oder ein Ingwer-Shot eine Erkältung nicht direkt heilt, hat auch die einmalige Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels nicht sofort einen Effekt. Wenn du also ein Gesundheitsziel angehen willst: Mach Vitamine zu einem Teil deiner täglichen Routinen.

2. Es dauert eine Weile, bis dein Körper seine Reserven aufgefüllt hat

Hast du einen Test gemacht und bei bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen einen unzureichenden Wert? Dann ist es wichtig, dass du diese Nährstoffe wieder täglich in ausreichender Menge aufnimmst. So stellst du sicher, dass deine Reserven aufgefüllt werden können und nicht weiter abnehmen. Das Auffüllen dieser Reserven kann – bei ausreichend konsequenter Zufuhr – durchaus mehrere Wochen oder sogar Monate dauern.

Neben einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung können Nahrungsergänzungsmittel guter Qualität dich dabei unterstützen, deine Reserven wieder auf ein gutes Niveau zu bringen. Für eine persönliche Beratung wende dich gerne an unseren Kundenservice oder stelle deine Frage über den Chat auf dieser Website.

3. Gemüse und Obst sind eine wichtige Basis – achte aber auf die Qualität

Gemüse und Obst bilden eine wichtige Basis innerhalb einer abwechslungsreichen Ernährung. Gleichzeitig gibt es verschiedene Faktoren, die die Zusammensetzung von Lebensmitteln beeinflussen können – zum Beispiel Bodenqualität, Anbaumethoden und Verarbeitung.

Es wird regelmäßig untersucht, ob und wie sich Nährwerte im Laufe der Jahre verändern. Die Ergebnisse sind jedoch nicht eindeutig und hängen von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, etwa von der jeweiligen Kulturpflanze und der Art des Anbaus.

Deshalb bleibt es wichtig, auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend Gemüse und Obst zu setzen. In manchen Fällen entscheiden sich Menschen zusätzlich dafür, ihre Ernährung mit einem Nahrungsergänzungsmittel zu ergänzen – zum Beispiel mit einem Multivitaminpräparat

4. Stress, Stress, Stress?

Wenn du merkst, dass deine Tage (über)voll sind – etwa durch einen anspruchsvollen Job, ein aktives Sozialleben, Familie oder Schule – kann das dazu führen, dass du das Gefühl hast, ständig „an“ zu sein. Diese dauerhafte Belastung fordert viel von deinem Körper, wodurch du einen höheren Bedarf an bestimmten Nährstoffen haben kannst, wie Vitamin C und Magnesium. Wenn du durch eine stressige Phase gehst, kann es helfen, deinen Körper dabei zu unterstützen: indem du gut für dich sorgst und täglich passende Nahrungsergänzungsmittel einnimmst.

5. Du bist schwanger (Glückwunsch!)

Schwanger zu sein kann man mit Recht als Hochleistungssport bezeichnen. Das Wachstum und die Entwicklung eines Kindes verlangen dem weiblichen Körper enorm viel ab. Alle Nährstoffe, die dein wachsendes Baby braucht, bekommt es auch – notfalls werden dafür deine Reserven angezapft. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du als werdende Mutter besonders gut für dich sorgst. Das tust du natürlich schon, indem du dich gesund ernährst, in Bewegung bleibst und dir Ruhe gönnst. Außerdem wird empfohlen, von bestimmten Nährstoffen mehr aufzunehmen als außerhalb der Schwangerschaft. Vitamine, Mineralstoffe und essenzielle Fette, die du während der Schwangerschaft zusätzlich gebrauchen kannst, kannst du zum Beispiel mit einem guten Schwangerschafts-Multi und einem Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel ergänzen.

Muss ich meine Vitamine jeden Tag zur gleichen Uhrzeit einnehmen?

Für die meisten Nahrungsergänzungsmittel gilt, dass der Zeitpunkt der Einnahme keinen riesigen Unterschied macht. Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe funktionieren jedoch besser, wenn du sie rund um eine Mahlzeit einnimmst oder gerade auf nüchternen Magen:

  • Wasserlösliche Vitamine sind Vitamine, die grundsätzlich nur Wasser brauchen, um von deinem Körper gut aufgenommen zu werden. Es gibt 9 wasserlösliche Vitamine: Vitamin C und die 8 B-Vitamine. Der Zeitpunkt, zu dem du diese Vitamine einnimmst, ist nicht so entscheidend – allerdings unterstützen die B-Vitamine das Energieniveau. Du könntest daher überlegen, sie morgens oder am frühen Nachmittag einzunehmen.
  • Fettlösliche Vitamine sind Vitamin A, D, E und K. Sie werden am besten aufgenommen, wenn du sie zusammen mit etwas Fett zu dir nimmst. Deshalb empfehlen wir, sie zum Beispiel zum Mittagessen einzunehmen, da dieses oft etwas Fett enthält.
  • Mineralstoffe sind im Allgemeinen wasserlöslich, werden aber mit etwas Fett besser aufgenommen. Magnesium ist hier eine Ausnahme; magnesium ist nämlich ein basischer (alkalischer) Mineralstoff. Wenn du Magnesium einnimmst, macht das deinen Magen vorübergehend weniger sauer. Ein weniger saurer Magen kann die Verdauung von Nahrung – insbesondere von Eiweiß – verlangsamen. Magnesium nimmst du daher lieber zwischen den Mahlzeiten und am besten abends. Es wird unter anderem für die Energieproduktion benötigt, aber auch für unser Nervensystem, und es hilft zum Beispiel, Muskelspannung zu reduzieren.

Good to know: Der ungünstigste Zeitpunkt, um deine Nahrungsergänzungsmittel – insbesondere Mineralstoffe – einzunehmen, ist zusammen mit einer Mahlzeit, die viele Getreideprodukte enthält (zum Beispiel Brot), oder wenn du sie mit einem Schluck Kaffee herunterspülst. Sowohl Getreide als auch Kaffee sind reich an Phytinsäure. Phytinsäure ist ein Stoff, der Mineralstoffe bindet, wodurch das Molekül größer wird – dadurch wird die Aufnahme der Mineralstoffe schwieriger.

Möchtest du Nahrungsergänzungsmittel trotzdem gerne zum oder nach dem Frühstück einnehmen? Du kannst den Phytinsäuregehalt in Lebensmitteln reduzieren, indem du sie einweichst, fermentierst oder keimen lässt. Overnight Oats oder Sauerteigbrot sind daher gute Alternativen.

So wird die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln unvergesslich

  • Mach es dir zur Gewohnheit, dein Nahrungsergänzungsmittel jeden Tag zur gleichen Uhrzeit einzunehmen – zum Beispiel, indem du eine Erinnerung auf deinem Handy einstellst. Nach einiger Zeit wirst du merken, dass es ein fester Bestandteil deiner Morgen- oder Abendroutine geworden ist.
  • Stell deine Nahrungsergänzungsmittel an einen Ort, an dem du sie siehst. Zum Beispiel auf deinen Schreibtisch, neben deine Zahnbürste oder in die Küche – beim Kaffeeautomaten oder Wasserkocher.
  • Leg sie am Abend vorher schon für den nächsten Morgen bereit.

Bist du neugierig, ob deine Vitaminroutine noch zu deinem/deinen Gesundheitsziel(en) passt? Dann wende dich gerne an unseren Kundenservice. Du möchtest deine Frage lieber online stellen? Das geht über den Chat auf dieser Website.

Quellen

  1. Davis, D. R. (2009). Declining fruit and vegetable nutrient composition: What is the evidence?. HortScience, 44(1), 15-19.
  2. Scheer, R., & Moss, D. (2011). Dirt poor: Have fruits and vegetables become less nutritious. Scientific American, 27.
  3. Pickering, G., Mazur, A., Trousselard, M., Bienkowski, P., Yaltsewa, N., Amessou, M., Noah, L., & Pouteau, E. (2020). Magnesium Status and Stress: The Vicious Circle Concept Revisited. Nutrients, 12(12), 3672. https://doi.org/10.3390/nu12123672