
Was tun bei Narben
Mit einer konsequenten Behandlung kannst du Narben oft selbst weniger sichtbar machen. Je jünger das Narbengewebe ist, desto besser reagiert die Haut auf die Behandlung. Aber auch ältere Narben sind weiterhin empfindlich und können mit etwas Geduld nach und nach weniger sichtbar werden.
Schritt 1: Massieren
Massiere die Narbe jeden Abend und lege nach jeweils drei Tagen einen Abend Pause ein. Beginne mit einer sanften Massage mit einem Peelinghandschuh, sodass die Haut leicht rosa wird. Damit regst du die Durchblutung und damit die Zufuhr von Nährstoffen an. Beende die Massage mit einer Rollmassage mit Holzrollern, um die Hautzellen zu stimulieren und die Haut straffer zu machen. Achtung: Massiere keine offenen Wunden!
TIPP! Wenn du frische Narben und Wunden mit Zwiebeln einreibst, beugst du einer Überproduktion von Kollagen vor. Ein Zuviel an Kollagen ist die wichtigste Ursache für die Entstehung von verdickten Narben.
Schritt 2: Eincremen
Reibe die Narbe nach der Massage mit Aloe Vera-Gel und Vitamin-E-Öl ein.
Aloe-Vera-Gel enthält Proteine, Mineralstoffe und Vitamine, die die Hautzellen bei ihren Regenerationsprozessen unterstützen. Das Gel dieser Pflanze beschleunigt die Regeneration der Haut um bis zu das Siebenfache. Unterstützend kannst du auch Aloe-Vera-Kapseln einnehmen.
Vitamin E
Vitamin E hilft durch seine antioxidative Wirkung, die Zellmembranen vor freien Radikalen zu schützen, hält die roten Blutgefäße gesund und sorgt für das gute Funktionieren von Nerven- und Muskelgewebe. Vitamin-E-Öl ist das am häufigsten verwendete Vitamin, um Narben zu verblassen und zu entfernen. Die einfachste und hygienischste Methode dafür ist die Verwendung von Softgels. Stich die Softgel-Kapsel auf und massiere den gesamten Inhalt auf die betroffene Haut. Natürlich kannst du die Softgels auch einnehmen.
Schneckensalbe
Schneckensalbe ist eine der am häufigsten verwendeten Cremes, wenn es darum geht, Narben verblassen zu lassen – dank des natürlichen Vorkommens von Allantoin, Glykolsäure (Hydroxyessigsäure), Kollagen, Elastin, Proteinen und Vitaminen.
Autorin: Sanne van der Rijt




