
Was bedeutet Entsäuern?
Hast du schon mal einen ordentlichen Bissen von einer Zitrone genommen? Ganz schön sauer, oder? Der Begriff „Übersäuerung“ klingt dir bestimmt bekannt. Allerdings kann „Übersäuerung“ auch etwas ganz anderes bedeuten als nur ein unangenehmer Geschmack im Mund. Es geht um eine Übersäuerung des Körpers. Das hat leider deutlich mehr unangenehme Folgen als nur ein saures Gesicht. Die gute Nachricht: Du kannst etwas dagegen tun – nämlich entsäuern! Nach diesem Artikel kennst du alle „Ins und Outs“ rund um Übersäuerung und kannst damit starten, deinen Körper zu entsäuern.
Hast du schon mal einen ordentlichen Bissen von einer Zitrone genommen? Ganz schön sauer, oder? Eine Zitrone schmeckt zwar sauer, wirkt aber sehr basisch. Der Begriff „Übersäuerung“ klingt dir bestimmt bekannt. Trotzdem bedeutet „Übersäuerung“ etwas ganz anderes als ein saurer Geschmack im Mund. Es geht um eine Übersäuerung des Körpers. Das hat leider deutlich mehr unangenehme Folgen als nur ein saures Gesicht. Die gute Nachricht: Du kannst etwas dagegen tun – nämlich entsäuern! Nach diesem Blog kennst du alle „Ins und Outs“ rund um Übersäuerung und kannst damit starten, deinen Körper zu entsäuern.
Was genau ist Übersäuerung?
Wenn wir gesund zur Welt kommen, bestehen wir zu 70 % aus Wasser und zu 30 % aus fester Struktur, darunter Mineralstoffe und Spurenelemente. Mit zunehmendem Alter nehmen diese Mengen in unserem Körper ab. An ihre Stelle treten vor allem saure Abfallstoffe. Diese Abfallstoffe entstehen unter anderem durch einen ungesunden Lebensstil. Durch zum Beispiel säurebildende Ernährung, Stress, Luftverschmutzung, Medikamenteneinnahme und übermäßigen Sport können in deinem Körper zu viele saure Abfallstoffe zurückbleiben. Unser Körper kann einen großen Teil dieser Abfallstoffe über die normalen Ausscheidungsorgane loswerden, wie Nieren und Haut. Aber nicht alle! Dann bleiben Säurereste zurück, die dein Körper in Gelenken, Knochen und Geweben speichert. Außerdem können wichtige Enzymaktivitäten nicht stattfinden, wenn der Körper zu sauer ist.

Eine kleine Chemiestunde!
Um erklären zu können, wie du Übersäuerung entgegenwirkst, geben wir dir zuerst eine (kleine) Chemiestunde. Vielleicht hast du schon einmal die Begriffe „sauer“ und „basisch“ gehört? „Sauer“ ist ein chemischer Begriff, der etwas über die Eigenschaft eines Stoffes aussagt. Beispiele für saure Abfallstoffe sind Harnsäuren, Gerbsäuren und Milchsäuren. „Basisch“ ist das Gegenteil von sauer. Beispiele für basische Stoffe sind Natriumbicarbonat und Kaliumbicarbonat. Wir verwenden den pH-Wert, um anzugeben, ob eine Flüssigkeit sauer oder basisch ist. Saure Flüssigkeiten haben einen pH-Wert zwischen 0 und 7. Dabei gilt: Je niedriger der pH-Wert, desto saurer ist die Flüssigkeit. Basische Flüssigkeiten haben einen pH-Wert zwischen 7 und 14. Dabei gilt: Je höher der pH-Wert, desto basischer ist die Flüssigkeit. Einen pH-Wert von 7 nennen wir pH-neutral.
Säure-Basen-Balance
Eine gute Säure-Basen-Balance im Körper ist die Grundlage für eine gute Gesundheit. Um die Säure-Basen-Balance des Körpers optimal zu halten, müssen saure Abfallstoffe abtransportiert werden. Das macht der Körper, indem er sie über die Nieren, die Lunge und die Haut ausscheidet. Außerdem neutralisiert der Körper Säurereste mithilfe unserer körpereigenen Substanz Natriumbicarbonat. Mit zunehmendem Alter ist jedoch immer weniger Natriumbicarbonat in unserem Körper vorhanden. Dadurch bekommen Säuren die Chance, sich anzusammeln. Dann ist Entsäuern die Lösung!
Den Körper entsäuern
Höchste Zeit, deinen Körper beim Entsäuern zu unterstützen! Dein Körper wird immer saure Abfallstoffe bilden. Aber du kannst dafür sorgen, dass daraus keine Ansammlung saurer Abfallstoffe wird. Du kannst deinen Körper beim Entsäuern unterstützen, indem du deine Ernährungsweise und deinen Lebensstil veränderst. Schränke das Essen und Trinken von säurebildenden Lebensmitteln und Getränken ein. Dazu zählen zum Beispiel Lebensmittel, die aus tierischem Eiweiß bestehen, Zucker, kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol und Kaffee. Versuche außerdem, Faktoren, die den Körper stark übersäuern – wie Stress, Rauchen, Medikamente, übermäßige Muskelbelastung und schädliche Strahlung – so weit wie möglich zu vermeiden.
Autorin: Nicole Langedijk





