
Wann bin ich in den Wechseljahren?
Deine Periode wird unregelmäßig, du merkst, dass du manchmal anders reagierst als sonst … und fragst dich: Bin ich vielleicht in den Wechseljahren? Wenn du in den letzten 12 Monaten nicht mehr menstruiert hast, kannst du mit Sicherheit sagen, dass die letzte Menstruation stattgefunden hat. Doch schon davor haben die eigentlichen Wechseljahre begonnen. Die Wechseljahre sind ein natürlicher Prozess, den jede Frau erlebt. Weil in deinen Eierstöcken keine Eizellen mehr heranreifen, nimmt die Produktion des weiblichen Hormons Östrogen ab. Östrogen beeinflusst zahlreiche Funktionen in deinem Körper, zum Beispiel Herz, Blutgefäße, Knochen, Kopf, Brüste und Blase. Dein Körper muss sich also an den veränderten Östrogenspiegel anpassen. Diese natürlichen Veränderungen in deinem Körper können zu Reaktionen der Organe führen, die die sogenannten Wechseljahresbeschwerden verursachen, wie Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und depressive Verstimmungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass 80 % aller Frauen in den Wechseljahren Beschwerden haben.
Aktualisiert: 29-10-2025
Du bist um die 40, deine Periode ist seit einiger Zeit unregelmäßig und du merkst, dass du manchmal anders reagierst als sonst. Du fragst dich: Bin ich in den Wechseljahren? In diesem Blog liest du, woran du erkennen kannst, dass die Wechseljahre begonnen haben.
Wenn du in den letzten 12 Monaten nicht mehr menstruiert hast, kannst du mit Sicherheit sagen, dass die letzte Menstruation stattgefunden hat: die Menopause. Doch schon davor haben die eigentlichen Wechseljahre begonnen. Die Wechseljahre sind ein natürlicher Prozess, den jede Frau erlebt. Weil in den Eierstöcken keine Eizellen mehr heranreifen, nimmt die Produktion des weiblichen Hormons Östrogen ab. Östrogen beeinflusst zahlreiche Funktionen in deinem Körper, zum Beispiel Herz, Blutgefäße, Knochen, Kopf, Brüste und Blase. Dein Körper muss sich also an den veränderten Östrogenspiegel anpassen.
Diese natürlichen Veränderungen in deinem Körper können zu Reaktionen der Organe führen, die die sogenannten Wechseljahresbeschwerden verursachen, wie Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und depressive Verstimmungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass 80 % aller Frauen in den Wechseljahren Beschwerden haben.
Der Zeitpunkt, zu dem die Wechseljahre beginnen, ist bei jeder Frau unterschiedlich und liegt meist zwischen 45 und 55 Jahren – mit Ausreißern vom 30. bis zum 70. Lebensjahr. Die Wechseljahre dauern im Durchschnitt 5 bis 10 Jahre, können aber auch schon nach 1 Jahr vorbei sein.
Wechseljahre – ja oder nein?
Manchmal ist es schwierig festzustellen, ob deine Beschwerden auf die Wechseljahre zurückzuführen sind. Stell dir dann einmal die folgenden Fragen. Hast du …
- eine Periode, die unregelmäßig geworden ist?
- in letzter Zeit Gelenk- oder Muskelschmerzen?
- vielleicht stärkere Stimmungsschwankungen als früher?
- mehr depressive Phasen?
- vielleicht schon einmal eine Hitzewallung/Schweißwelle gehabt?
Hast du eine dieser Fragen mit Ja beantwortet, dann könnten bei dir die Wechseljahre begonnen haben. Mehr erfahren? Lies hier mehr darüber, was in deinem Körper während der Wechseljahre passiert.
Wusstest du, dass … Frauen in Asien weniger Wechseljahresbeschwerden erleben?
Aus epidemiologischen Untersuchungen ist hervorgegangen, dass Ernährungs- und Lebensgewohnheiten eine wichtige Rolle dabei spielen können, wie stark Wechseljahresbeschwerden auftreten. So scheinen Frauen in asiatischen Ländern deutlich weniger unter Wechseljahresbeschwerden und Knochenschwund (als Folge des verminderten Hormonhaushalts) zu leiden als Frauen in europäischen Ländern. Der wichtigste Grund dafür könnte sein, dass dort viel Soja gegessen wird. In Soja stecken Nährstoffe (Phytoöstrogene), die dem weiblichen Östrogen stark ähneln und die einen positiven Einfluss auf Wechseljahresbeschwerden haben könnten. Derzeit laufen verschiedene Studien zu diesen Phytoöstrogenen, die von Fachleuten vorsichtig als Alternative zur regulären Hormontherapie bei leichten Beschwerden betrachtet werden.
Achtung: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt in keiner Weise eine medizinische Beratung. Lass dich immer von deiner behandelnden Ärztin oder deinem behandelnden Arzt oder einer anderen medizinischen Fachperson beraten.
Autorin: Sanne van der Rijt





