Mit einem gesunden Lebensstil kannst du dein natürliches Abwehrsystem unterstützen. Vermeide nach Möglichkeit übermäßigen Stress, ernähre dich gesund und achte auf ausreichend Schlaf und Bewegung. Und ergänze deine Ernährung bei Bedarf mit ausreichend Vitamin C. Denn dass Vitamin C einen positiven Einfluss auf dein Immunsystem hat, ist eine Tatsache. Möchtest du wissen, wie viel Vitamin C du einnehmen kannst, um die körpereigene Abwehr zu unterstützen? Und welche Formen von Vitamin C du wählen kannst? Lies hier unsere Tipps.
Mach die kostenlose Vitamin-C-Auswahlhilfe
Beantworte ein paar Fragen und finde heraus, mit welchem Vitamin-C-Produkt du deinen Körper am besten unterstützt.
Wie viel Vitamin C darfst du einnehmen?
Die RM (Referenzmenge) für Vitamin C liegt bei 80 mg, aber diese Menge ist nicht immer ausreichend. Wenn du gesund bist und Vitamin C zur Unterstützung deiner Abwehrkräfte bei Belastung oder intensivem Sport einnimmst, brauchst du zusätzlich 200 mg Vitamin C pro Tag. Auf dem Etikett der meisten Vitamin-C-Produkte ist eine Tagesdosierung von einer Tablette mit 1000 mg angegeben. Das ist laut EFSA sicher und kannst du langfristig so verwenden. Wenn du in dieser Zeit dein Immunsystem unterstützen möchtest, kannst du problemlos mehr Vitamin C einnehmen.
Wann nimmst du Vitamin C am besten ein?
Vitamin C wird im Körper kaum gespeichert. Das bedeutet, dass du jeden Tag Vitamin C aufnehmen musst. Wenn du Vitamin-C-Tabletten über den Tag verteilt einnimmst, hältst du einen gleichmäßig hohen Vitamin-C-Blutspiegel. Außerdem nehmen deine Därme mehr Vitamin C auf, wenn du die Tagesdosierung nicht auf einmal einnimmst.
- Vitamin C bleibt nur kurz im Körper. Verteile die Einnahme von Vitamin C daher über den Tag, zum Beispiel 3 x täglich eine Tablette mit 1000 mg
- Nimm Vitamin C zu den Mahlzeiten ein
Was passiert, wenn du zu viel Vitamin C einnimmst?
Früher dachte man, dass die Einnahme von viel Vitamin C das Risiko für Nierensteine erhöht, aber das wurde widerlegt. Wenn du zu viel Vitamin C aufnimmst, scheidest du es einfach wieder über den Urin aus. Außerdem hört dein Körper dann auf, Vitamin C aus dem Darm aufzunehmen. Das Vitamin C im Darm zieht dann Wasser an. Das führt dazu, dass dein Bauch rumort und du leichte Durchfälle bekommst. Das ist ein harmloses Phänomen, das sofort verschwindet, wenn du die Vitamin-C-Einnahme reduzierst.
Welches Vitamin-C-Nahrungsergänzungsmittel nimmst du?
Die günstigste und am häufigsten verwendete Form von Vitamin C ist Ascorbinsäure. Die meisten Menschen vertragen diese saure Form von Vitamin C gut. Wenn dein Magen Ascorbinsäure nicht gut verträgt, kannst du dich für entsäuertes Vitamin C entscheiden. Dabei ist Vitamin C an ein Mineral wie Calcium oder Magnesium gebunden. Diese sogenannten Ascorbate sind milder für den Magen. Ein Nahrungsergänzungsmittel, das Calciumascorbat oder Magnesiumascorbat (oder eine Mischung aus beiden) enthält, liefert also gleichzeitig auch diese Mineralstoffe.
Hast du Schwierigkeiten, Tabletten zu schlucken?
Eine Brausetablette mit Vitamin C wirkt vielleicht praktisch. Aber diese Nahrungsergänzungsmittel enthalten viele Hilfsstoffe. Ein reines Vitamin-C-Pulver ist dann die bessere Option. Ascorbinsäure ist nicht gut für deinen Zahnschmelz. Achte deshalb darauf, dass das Pulver nicht lange im Mund bleibt – zum Beispiel, indem du einen halben Teelöffel Pulver mittig auf deine Zunge gibst und es direkt mit etwas Wasser herunterschluckst.
Autorin: Nicole Langedijk





