
PMS – und was kannst du dagegen tun?
Dein:e Partner:in kommt dir zu sehr in deinen Space, dein Magen fühlt sich wie ein bodenloses Loch an, du hast quälende Kopfschmerzen und stehst dir selbst im Weg … Kommt dir das bekannt vor? Dann könnte es gut sein, dass du unter dem prämenstruellen Syndrom leidest – auch PMS genannt.
Aktualisiert: 29-10-2025
Dein:e Partner:in kommt dir zu sehr in deinen Space, dein Magen fühlt sich wie ein bodenloses Loch an, du hast quälende Kopfschmerzen und stehst dir selbst im Weg … Kommt dir das bekannt vor? Dann könnte es gut sein, dass du unter dem prämenstruellen Syndrom leidest – auch PMS genannt.
Was ist PMS?
Fast alle Frauen merken kurz vor ihrer Periode, dass sie empfindliche Brüste, ein ziehendes Gefühl im Bauch, Kopfschmerzen oder Stimmungsschwankungen bekommen. Das ist normal (leider!). Wenn die Beschwerden so stark sind, dass sie dich im Alltag beeinträchtigen, könntest du PMS (prämenstruelles Syndrom) haben. Die Beschwerden beginnen dann in den Wochen vor deiner Menstruation und verschwinden, sobald du deine Periode bekommst – und bleiben mindestens eine Woche danach aus.
Welche Beschwerden gehören zu PMS?
In der letzten Phase deines Zyklus, etwa in der 3. und 4. Woche, können hormonelle Beschwerden auftreten, die an Tag 19, 20 und 21 ihren Höhepunkt erreichen können – wenn Progesteron und Östrogen im Körper nicht in einem optimalen Verhältnis vorliegen. PMS-Beschwerden können sowohl körperlich als auch psychisch sein und sich von Person zu Person unterscheiden.
Psychische Beschwerden:
- Niedergeschlagenheit/Depression/Weinkrämpfe
- Reizbarkeit
- Schlafprobleme
- Angst
- Stimmungsschwankungen/Instabilität
- Heißhungerattacken
Körperliche Beschwerden:
- schmerzhafte/gespannte Brüste
- Wassereinlagerungen
- Hautprobleme
- Rücken-/Kopfschmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden/Blähbauch
- Energielosigkeit
Was ist die Ursache von PMS?
Warum hat die eine Frau viele Beschwerden und die andere nicht? Das ist noch nicht gut bekannt. Bei PMS entstehen die Beschwerden nach dem Eisprung. Der Eisprung findet etwa zwei Wochen vor der Menstruation statt. Während der zweiten Zyklushälfte, nachdem der Eisprung stattgefunden hat, steigt die Progesteronproduktion, während die Östrogenspiegel allmählich sinken. Starke hormonelle Schwankungen können zu einer Störung metabolischer und biochemischer Prozesse führen, was wiederum die Symptome von PMS verursacht.
Was man häufig sieht: PMS-Beschwerden treten oft nach dem 30. Lebensjahr und nach dem Kinderkriegen auf. Bei jüngeren Frauen kommt PMS seltener vor. Nach den Wechseljahren verschwinden die Beschwerden.
Was hilft bei PMS?
Ziemlich nervig natürlich, wenn du jeden Monat unter den oben genannten Beschwerden leidest. Zum Glück kannst du mit Lebensstil und Ernährung viel bewirken. Denn all diese Faktoren beeinflussen deinen Hormonhaushalt. Besonders wichtig ist, dass du dir merkst: Stress und Zucker können deine Hormone ordentlich durcheinanderbringen und PMS-Beschwerden auslösen oder verschlimmern. Achte deshalb darauf, chronischen Stress zu vermeiden, und nimm dir neben Job und Terminen bewusst Ruhezeiten – zum Beispiel mit ausreichend Schlaf, Meditation, Lesen oder Spazierengehen.
Ernährung
Zucker beeinflusst deinen Blutzuckerspiegel, und ein instabiler Blutzuckerspiegel wird mit hormonellen Beschwerden in Verbindung gebracht. Eine gute Möglichkeit, deinen Blutzucker stabil zu halten:
- iss möglichst viele langsam verdauliche Kohlenhydrate aus Gemüse
- achte darauf, ausreichend Eiweiß und gesunde Fette zu essen; diese Nährstoffe beeinflussen deinen Blutzuckerspiegel weniger
- iss Brot und Pasta in Maßen
- meide Produkte wie Kekse, Süßigkeiten, Schokolade – trink keine Limonade und keinen Fruchtsaft
Kräuter
Suchst du zusätzlich noch extra Unterstützung? Dann kannst du dich für Kräuter entscheiden, wie Mönchspfeffer (Vitex Agnus Castus), die eine normale und regelmäßige Menstruation fördern*. Mönchspfeffer hilft bei Beschwerden vor und während der Menstruation wie Reizbarkeit vor der Menstruation und wechselnden Stimmungen*. *Gesundheitsbezogene Angaben in Erwartung der Genehmigung durch die Europäische Kommission.
Autorin: Nicole Langedijk





