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Gesundheit

Natürliche Unterstützung bei deiner Erkältung

Ohne laufende Nase ist das Leben deutlich angenehmer. Wusstest du, dass in deinem Küchenschrank allerlei Dinge stehen, die dir helfen können, deine Erkältung loszuwerden?


Im Herbst ist es oft wieder so weit: Du bist erkältet. Laufende Nase, ein lästiger Hustenreiz oder ein Niesen, das einfach nicht aufhören will. Du hast freies Durchatmen für selbstverständlich gehalten und merkst: Ohne laufende Nase ist das Leben deutlich angenehmer. Wusstest du, dass in deinem Küchenschrank allerlei Dinge stehen, die dir helfen können, deine Erkältung loszuwerden? Wir nehmen dich mit.

Kräuter bei Erkältung: direkt aus deinem Küchenschrank

Cayennepfeffer, Chiliflocken oder -pulver.

„Du musst es rausschwitzen“ – diesen Tipp bekommst du öfter, wenn du dich nicht ganz fit fühlst. Und wodurch wird dir warm? Genau, durch scharfes Essen! Gib also eine Prise Cayennepfeffer, Chiliflocken oder gemahlenes Chilipulver zu deinem Gericht – und dann heißt es: (aus)schwitzen.

Gewürznelke

Gewürznelken werden seit Tausenden von Jahren in der traditionellen Medizin verwendet. Gewürznelke wirkt nicht nur schleimlösend*, sondern ist auch ein natürlicher Schmerzlinderer*; außerdem enthält sie Antioxidantien, die das Immunsystem fördern*.

Wie verwendest du sie?
Gewürznelke schmeckt herrlich in deinem Kräutertee. Ein Viertel Teelöffel reicht bereits aus. Koche zuerst ausreichend Wasser auf und gib dann die Kräuter und die Gewürznelke dazu. Achte darauf, die Zutaten 10 Minuten ziehen zu lassen.

Eukalyptus

Der Eukalyptusbaum ist für seinen herrlich frischen Duft bekannt, aber auch für seine wohltuende Wirkung bei Erkältung*. Aus den Blättern gewinnt man zum Beispiel ätherische Öle.

Wie verwendest du ihn?
Inhalieren ist eine effektive Methode, um verstopfte Atemwege anzugehen. Gib etwa sechs Tropfen Eukalyptusöl in eine Schüssel mit heißem Wasser und atme den Dampf ein – mit einem Handtuch über dem Kopf.

Buchweizenhonig

Buchweizen ist eine krautige Pflanze; ihre kleinen Früchte werden in Lebensmitteln verarbeitet. Oft wird angenommen, Buchweizen sei eine Getreideart, tatsächlich ist Buchweizen aber ein Fruchtsamen. Buchweizen ist ein idealer Ersatz für Menschen mit einer Glutenallergie, weil die Samen glutenfrei sind. Aus Buchweizen wird auch Honig hergestellt; der Honig hat eine beruhigende Wirkung* bei Halsschmerzen oder Schmerzen beim Husten. Der Honig fördert einen guten Nachtschlaf*.

Wie verwendest du ihn?
Gib ein oder zwei Löffel Buchweizenhonig in deinen Tee. Nicht in kochendes Wasser – lass den Tee erst kurz abkühlen. Sonst würde die Wirkung verloren gehen.

Kurkuma

Laut Ayurveda, der traditionellen indischen Kräuter- und Ernährungslehre, ist Gelbwurz (Curcuma longa) gut für die Leber*, das Herz* und die Blutgefäße*. Außerdem soll Kurkuma (auch Koenjit und Turmeric genannt) das natürliche Abwehrsystem fördern*. Wenn du mehr über Ayurveda lesen möchtest, klicke hier.

Wie verwendest du es?
Da Kurkuma nicht besonders gut aufgenommen wird, wurden spezielle Extrakte entwickelt, die gut aufgenommen werden. Die Extrakte sind so verarbeitet, dass sie um ein Vielfaches effizienter aufgenommen werden als gewöhnliche Kurkuma-Trockenextrakte – mit oder ohne schwarzen Pfeffer.

*Gesundheitsbezogene Angaben, deren Zulassung durch die Europäische Kommission noch aussteht.

Autorin: Sanne van der Rijt