Manuka-Honig ist selten
Manuka-Honig stammt aus Neuseeland und wird von Bienen hergestellt, die sich vom Nektar der Blüten des gleichnamigen Manuka-Strauchs ernähren. Die Māori nutzten den Strauch selbst; heute werden daraus unter anderem Manuka-Honig und Tea Tree hergestellt. Der Honig wird nur wenige Wochen im Jahr produziert und ist deshalb ein seltenes Produkt.
Wirkung von Manuka-Honig
Manuka-Honig zeichnet sich durch die von Natur aus enthaltenen stark bioaktiven Nährstoffe aus. So ist er sehr reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen. Bereits 1982 entdeckte Peter Molan von der University of Waikato in Hamilton, Neuseeland, die besonderen Eigenschaften von Manuka-Honig. 2008 identifizierte Thomas Henle von der Technischen Universität Dresden MGO (Methylglyoxal) als den wichtigsten wirksamen Bestandteil von Manuka-Honig.
Schöne Haut
Du kannst den Honig auch auf deine Haut auftragen. Du kannst Manuka zum Beispiel als Gesichtsmaske verwenden – er pflegt, beruhigt und unterstützt die Regenerationsfähigkeit empfindlicher Haut.
Welchen Manuka-Honig wählst du?
Wie bereits beschrieben, identifizierte Thomas Henle MGO als den wichtigsten Bestandteil von Manuka-Honig. Willst du wissen, ob du eine gute Qualität erwischt hast? Dann kannst du auf den MGO-Wert achten. Je höher er ist, desto mehr von den gesunden Stoffen enthält er. Außerdem ist es wichtig, dass der Honig auf respektvolle Weise gewonnen wurde. Es gibt zum Beispiel Marken, die sich für Nachhaltigkeit in der Imkerei, bei der Ernte und bei der Verarbeitung der Produkte einsetzen. Häufig verwenden diese Anbieter bei der Verarbeitung des Honigs keine chemischen Stoffe – und das sorgt für den reinsten Honig.
Manuka-Honig kaltgeschleudert?
Manchmal liest du auf dem Etikett eines Honigglases, dass er roh oder kaltgeschleudert ist. Dann wurde der Honig während der Verarbeitung nicht erhitzt. Wenn dieser Honig über 40 Grad erwärmt wird, gehen Enzyme verloren – und damit fehlt dir ein Teil der Kraft des Honigs. Das gilt auch für die Verarbeitung von Honig, zum Beispiel in Gebäck oder im Tee. Willst du von der kraftvollen Wirkung profitieren? Dann verwende ihn un-erwärmt.
Autorin: Nicole Langedijk






